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PAK-Sanierung

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PAK’s sind polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. PAK-haltige Produkte werden oft auch als teerhaltige Produkte bezeichnet und sind häufig durch den typischen Teergeruch zu identifizieren.

Die Schwarze Masse wurde häufig in Klebstoffen unter Bodenbelägen (unter Parkett oft in Verbindung mit einer getränkten Kokosfasermatte), als Verguss- oder Abdichtungsmaterial unter Fliesen, als Abdichtungsanstrich oder in Dachbahnen eingesetzt. Des Weiteren sind PAKs in Teerkorkprodukten z.B. bei der Kühlraumdämmung oder als Flachdachdämmung zu finden.
 


PAK-Verbindungen können entweder als Staub oder gasförmig über die Atemwege, als Feststoff oral, oder über Hautresorption aufgenommen werden und haben eine krebserzeugende, erbgutverändernde und toxische Wirkung.

Diese können sich in ersten Symptomen durch Kopfschmerzen sowie Reizungen der Schleimhäute und Atemwege darstellen.
 


Arbeiten an PAK-haltigen Produkten sind generell in der DGUV 101-004 und im speziellen in der Handlungsanleitung zur Sanierung PAK-haltiger Klebstoffe der BG Bau geregelt.

Je nach Art der Sanierung sind die Arbeitsbereiche abzuschotten, mit Schleusenzugang zu versehen, spezielle Lüftungsgeräte mit Aktivkohlefilterung zu verwenden und persönliche Schutzausrüstung (Schutzanzüge, Atemschutz etc.) zu tragen.