Direkt zum Inhalt

KMF-Sanierung

Bitte wählen Sie:
 


Als KMF bezeichnet man künstlich hergestellte Mineralfasern (alte Mineralwolle welche vor dem Jahr 2000 produziert wurde), welche ähnlich wie Asbestfasern, eine krebserzeugendes Potential (K2) aufweisen.

KMF wurde meist als Glas- oder Steinwolle verwendet und fand im Brandschutz, bei der Dämmung von Dächern, Fassade, Rohrleitungen oder als Trittschalldämmung Verwendung.
 


Bei Produkten welche vor 1996 in Umlauf kamen ist generell von einer krebserzeugenden Wirkung auszugehen. Diese Produkte sind nach K2 „Verdacht auf Krebserzeugung“ eingestuft und stehen somit unter Verdacht, neben Reizungen der Haut, Augen und Atemwege, auch Lungenkarzinome hervorzurufen.

Ab dem Jahr 2000 besteht ein generelles Herstellungs- und Verwendungsverbot, weshalb Glas- und Steinwollen welche nach dem Jahr 2000 verbaut wurden in der Regel unbedenklich sind.
 


Die Sanierungsarbeiten an MKF sind in der TRGS 521 geregelt. Hiernach sind je nach Beschaffenheit der KMF-Dämmung, unterschiedliche Schutzmaßnahmen einzuhalten. Bei hohem Faserfreisetzungspotential können umfangreiche Schutzmaßnahmen erforderlich werde.

Dabei sind Schwarz-Weiß-Bereiche einzurichten, Schleusenzugänge zu schaffen und für eine Unterdruckhaltung bzw. mechanische Belüftung zu sorgen.